Zum Girls‘ Day in den Deut-schen Bundestag

 

Karin Evers-Meyer mit Girls Day Teilnehmerin Hanna

 

Hanna Graalfs, Schülerin der Berufsbilden-den Schulen Jever, war anlässlich des bundesweiten Girls‘ Day 2017 auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Karin Evers-Meyer zu Besuch in Berlin.

 

Insgesamt 90 Schülerinnen aus der ganzen Bundesrepublik waren zu Gast bei der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin und konnten sich selbst einen Eindruck von einem vielfältigen Berufsbereich machen. Mehr Frauen in der Politik? Damit das keine abstrakte Formulierung bleibt, beteiligte sich die SPD-Bundestagsfraktion schon zum insgesamt dreizehnten Mal an diesem bundesweiten Aktionstag. „Der Girls’ Day ist die Gelegenheit jungen Mädchen den Politikbetrieb in Berlin zu präsentieren und greifbar zu machen. Zudem leistet der Girls‘ Day einen wichtigen Beitrag für mehr Chancengerechtigkeit von Mädchen und Frauen in der Ausbildung und im Erwerbsleben“, so       Evers-Meyer.

Im Rahmen einer Besichtigung lernten die Mädchen zunächst das Reichstagsgebäude kennen. Zudem fand ein Planspiel statt, indem die Teilnehmerinnen lernten, wie ein Gesetzentwurf eingebracht werden kann und wie ein Gesetz verabschiedet wird und in Kraft tritt.

Hanna Graalfs hatte sich auf eine öffentliche Ausschreibung der Bundestagsabgeordneten beworben und aus einer Reihe von Bewerbungen den Zuschlag erhalten. Karin Evers-Meyer freute sich über das Interesse der jungen Jeveranerin: „Als junges Mädchen mit Handicap ist Hanna natürlich besonders betroffen. Hanna ist mutig und ein Vorbild für andere, ist sie doch das erste Mädchen mit Behinderung, das am Girls‘ Day der SPD-Bundestagsfraktion teilgenommen hat. In der Politik brauchen wir nicht nur mehr Frauen, sondern auch mehr politische Teilhabe für Menschen mit Behinderung.“

Evers-Meyer verwies auf die Chancen, die mit diesem inklusiven Aktionstag einhergehen. Nach Einschätzung der Abgeordneten bietet gerade der Girls‘ Day jungen Mädchen die Chance festzustellen, wie sie mit ihrer Behinderung im Betrieb zurechtkommen. Gleichzeitig sammeln auch die Betriebe wichtige Erfahrungen beim Umgang mit Menschen mit Behinderung.

 
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