Evers-Meyer besucht Agentur für Arbeit in Wittmund

 

Roland Dupàk (Vorsitzender der Geschäftsführung der Agen-tur für Arbeit Emden-Leer), Siemtje Möller (SPD-Bundestagskandidatin) und Karin Evers-Meyer

 

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Karin Evers-Meyer hat gemeinsam mit ihrer Nachfolgerin, Siemtje Möller, die Agentur für Arbeit in Wittmund besucht. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Emden-Leer, Roland Dupàk, informierte die beiden SPD-Politikerinnen bei einem Gespräch über die allgemeine Lage auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland und vor Ort.

 

Karin Evers-Meyer lobte die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland. Nicht nur die Arbeitslosigkeit sei weiter gesunken, sondern auch die Zahl der Erwerbstätigen sei im 10. Jahr in Folge auf einen neuen Rekord gestiegen. Besonders erfreut zeigte sich die SPD-Politikerin aber über eine andere positive Entwicklung: „Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten steigt weiter stärker als die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt. Damit wird deutlich, dass wir mit unseren Reformen am Arbeitsmarkt das sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnis gegenüber anderen Beschäftigungsformen stärken konnten.“

Neben der aktuellen Arbeitsmarktentwicklung in Wittmund wurde insbesondere über den Übergang von Jugendlichen aus der Schule in den Beruf diskutiert. Roland Dupàk warb für das Konzept der Jugendberufsagenturen, das seit 2012 bundesweit etabliert wurde. „Wenn wir auch für den Landkreis Wittmund eine Jugendberufsagentur realisieren können, dann wären die Jugendlichen in Ostfriesland an der Schnittstelle von der Schule in den Beruf gut versorgt“, so Dupàk.  Bei den Jugendberufsagenturen handelt es sich um ein praxiserprobtes Konzept, das an der Schnittstelle vom Übergang aus der Schule in den Beruf ansetzt. Ziel ist die Förderung der beruflichen Integration junger Menschen in Ausbildung oder Arbeit und eine mittelfristige Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit.

Karin Evers-Meyer versprach sich für ein solches Projekt im Landkreis Wittmund stark zu machen: „Eine solche Agentur erhöht nicht nur die Chancen junger Menschen eine Ausbildung oder einen Arbeitsplatz zu bekommen, sondern unterstützt auch die Betriebe darin, notwendige Fachkräfte zu finden.“

 
    Arbeit     Bürgergesellschaft     Bildung und Qualifikation     Kommunalpolitik     Niedersachsen     Sozialstaat